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Bistum Regensburg Umwelt & ökosoziale Gerechtigkeit

Ökosoziale Gerechtigkeit Der Beitrag der Diözese Regensburg

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Amazonien und wir

Das Mercosur-Abkommen – und was wir darüber wissen sollten!

Online-Veranstaltung am Mi, 17. März, 19.30 Uhr

Ein Gespräch zwischen MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel und Europaabgeordnetem Christian Doleschal zum geplanten Wirtschaftsabkommen Mercosur der EU mit Lateinamerika: Wird das gefährdete Ökosystem Amazoniens durch diese neue Handelsvertragsgrundlage noch weiter ausgebeutet? Oder bringt Mercosur eine Entwicklungschance für Amazonien? Um welchen Preis?

Mercosur ist die abgekürzte Bezeichnung für den „Gemeinsamen Markt Südamerikas“, doch dieses Abkommen trifft auch uns, unser Konsumverhalten und unseren Lebensstil. Es gibt kein außen mehr auf der Erde, Menschen in Amazonien und Europa teilen dieselbe Atmosphäre. Die beiden Referenten nehmen aus verschiedenen Perspektiven Stellung zur Frage: Win-win oder loose-loose?

Die Veranstaltung ist Teil unserer diözesanen Bildungsreihe zur Amazonas-Synode 2019 und findet statt in Kooperation mit dem Fachbereich Weltkirche, der Gemeindecaritas "Flüchtlingsarbeit" sowie der KEB im Bistum Regensburg

Link zur Anmeldung: https://www.keb-regensburg-stadt.de/aktuelle-veranstaltungen/2286-7-71610-das-mercosur-abkommen-und-was-wir-darueber-wissen-sollten/

Amazonien-Synode 2019: Einleitung und offizielle Dokumente

Anlass:
Von 6.-27. Oktober 2019 tagte die mit Spannung erwartete Synode in Rom unter dem Motto "Amazonien - neue Wege für die Kirche und für eine ganzheitliche Ökologie" zur Bedeutung dieser weit entfernten Region für die gesamte Erde und die Weltkirche. In den Ländern Amazoniens spiegeln sich wie in einem Brennglas die aktuellen Herausforderungen in ökologischer, synodaler und pastoraler Hinsicht. Die Regenwälder im Amazonasbecken haben eine lebenswichtige Funktion als „Lunge der Erde". Gleichzeitig fasziniert Amazonien mit dem kulturellen und spirituellen Reichtum der indigenen Bevölkerung. Der Blick auf die dortige Lebensrealität mit all ihren Bedrohungen und Schätzen kann auch uns in Europa inspirieren zu einem naturnahen, widerständigen und zukunftsfähigen Lebensstil.

Die deutschen Hilfswerke MISEREOR und Adveniat waren in die Vorbereitung der Bischofsversammlung maßgeblich miteingebunden. Die offiziellen Dokumente zur Amazonien-Synode mit allen Arbeitsthemen, übersetzt von MISEREOR, finden Sie hier:

Schlussdokument der Synode vom 25. Oktober 2019
dt. Übersetzung, 12. Dezember 2019

Finales Arbeitspapier | Instrumentum Laboris,
dt. Übersetzung, 17. Juni 2019

Vorbereitungspapier mit den Themenvorschlägen,
dt. Übersetzung, Juli 2018

 


Online-Live-Begegnung mit Pater Michael Heinz SVD, Leiter des Lateinamerika Hilfswerks Adveniat und Bischof Johannes Bahlmann, Bischof von Óbidos im Amazonas/Brasilien

Fr, 4. Dezember 2020, 18.00 – 19.30 Uhr:
ÜberLeben auf dem Land – ÜberLeben Amazoniens

Bischof Johannes Bahlmann aus der Diözese Óbidos setzt durch das Wirken in seinem Amazonischen Bistum einen Kontrapunkt zur Politik der Ausbeutung. Im Rahmen der Adveniat-Weihnachtsaktion mit dem Motto „ÜberLeben auf dem Land“ wird er über die Umweltzerstörung und über die dadurch verursachten Sorgen und Nöte der armen Landbevölkerung berichten. Als Teilnehmer der Amazonas-Synode in Rom wird er nicht müde, zur ökologischen Umkehr aufzurufen und auch von Seiten der Kirche konkrete Wiederaufforstungsinitiativen zu starten.

P. Michael Heinz, Hauptgeschäftsführer von Adveniat, hat selbst für viele Jahre auf dem lateinamerikanischen Kontinent gelebt. Als Leiter von Adveniat setzt er sich nun für die vielschichtige Projektarbeit in den verschiedenen Ländern Lateinamerikas ein und macht zugleich deutschlandweite Bildungsarbeit in den Diözesen möglich. Auch er nahm an der Amazonas-Synode 2019 teil. Ergänzend wird Christians4Future Regensburgeinen Lokalbezug des Themas mit verschiedenen Aktionsmöglichkeiten vorstellen.

Dieses online-Gespräch knüpft an die Reihe der Regensburger diözesanen Veranstaltungen zur Amazonien-Synode an, die vor und nach der Synode (mit Thomas Schmidt und Pirmin Spiegel von Misereor) stattfanden. Gemeinsam mit der Fachstelle Weltkirche, den KEBs im Bistum Regensburg, der Gemeindecaritas/Flüchtlingsarbeit und weiteren Engagierten zum Thema Amazonas wurde über einen Online-Link eingeladen. Das Gespräch wurde nicht aufgezeichnet und kann daher nicht im Nachgang angeschaut werden.


Regensburger Amazonien-Höhepunkt
So, 24. November 2019

Kulturzentrum Leerer Beutel / Niedermünsterkirche, 93047 Regensburg

Ergebnisse und Hintergründe der Synode
frisch auf den Tisch

mit Synodenteilnehmer und MISEREOR-Chef Pirmin Spiegel und Misa Criolla

Programm siehe Einladungsflyer (pdf)

Ausführlicher Bericht

Für MISEREOR-Chef Pirmin Spiegel ist die Amazonien-Synode eine große Chance für die Kirche weltweit. Er hofft, „dass Kirche eine Vielfalt von Erscheinungsformen haben kann, ohne deswegen die Einheit aufzugeben. Was Umweltschutz und die Rechte der Indigenen anbelangt, müssen wir dringend neue Wege beschreiten, und zwar weltweit: weg von der Nutzung fossiler Brennstoffe, weg von der ausschließlich auf kurzfristigen Profit setzenden industriellen Ausbeutung von Rohstoffen. Ganzheitliche Ökologie erfordert einen radikalen Wandel und Respekt vor der Mutter Erde.“

Pressebericht auf Bistums-Homepage

Pressebericht über Besuch von Pirmin Spiegel bei Bischof Dr. Voderholzer am Mo, 25.11.2019


Regionale Veranstaltungen im gesamten Bistum
rings um die Amazonien-Synode

Überblick
September - November 2019  
März - Juni 2019


Regensburger Amazonien-Auftakt
Sa, 2. Februar 2019

Kulturzentrum Leerer Beutel

Frischer Wind aus dem Regenwald
für die Kirche in Europa

mit Arbeiterpriester Thomas Schmidt / Ffm und Combo

 

Kurzbericht zur Auftakt-Veranstaltung:
Mit einer Auftaktveranstaltung im Festsaal Leerer Beutel haben sich am Sa, 2. Feb 2019 ca. 50 Interessierte mit einem moderierten Impuls, Austausch im World-Café, Filmimpressionen, Musik und regional-fairer Verköstigung in die Kultur Amazoniens eingestimmt und die Brücke zu unserer Situation geschlagen. Für das Podiumsgespräch war Arbeiterpfarrer Thomas Schmidt aus Frankfurt a.M. unser Gast. Welche Hoffnungen setzt ein Arbeiterpriester, der von Montag – Freitag seine Schichten im Betrieb ableistet und sich am Wochenende seinen seelsorglichen Diensten widmet, auf die vatikanische Amazonien-Initiative? Pfarrer Thomas Schmidt aus Frankfurt am Main studierte in Brasilien und sprach mit uns über die Dynamik, die bereits in der Vorbereitungsphase der Synode in Europa entstanden ist. Er hat das Vorbereitungspapier zur Synode mitübersetzt.

Eingeladen sind alle, denen soziale Gerechtigkeit am Herzen liegt oder die sich bisher bereits in der EineWelt-Arbeit engagieren oder sich bei der ökologischen Wende einbringen wollen.

Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung finden Sie auch hier im pdf-Flyer.

Ort: Leerer Beutel, Bertoldstr. 9, 93047 Regensburg   | Kosten: 5,- €/Person
Kontakt: beate.eichinger@bistum-regensburg Tel. 0941/597-1650 oder -1605
Fachstelle Umwelt & ökosoziale Gerechtigkeit