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Bistum Regensburg Umwelt & ökosoziale Gerechtigkeit

Ökosoziale Gerechtigkeit Der Beitrag der Diözese Regensburg

Amazonien-Synode 2019 und wir

Anlass:
Von 6.-27. Oktober 2019 tagt die mit Spannung erwartete Synode in Rom unter dem Motto "Amazonien - neue Wege für die Kirche und für eine ganzheitliche Ökologie" zur Bedeutung dieser weit entfernten Region für die gesamte Erde und die Weltkirche. In den Ländern Amazoniens spiegeln sich wie in einem Brennglas die aktuellen Herausforderungen in ökologischer, synodaler und pastoraler Hinsicht. Die Regenwälder im Amazonasbecken haben eine lebenswichtige Funktion als „Lunge der Erde". Gleichzeitig fasziniert Amazonien mit dem kulturellen und spirituellen Reichtum der indigenen Bevölkerung. Der Blick auf die dortige Lebensrealität mit all ihren Bedrohungen und Schätzen kann auch uns in Europa inspirieren zu einem naturnahen, widerständigen und zukunftsfähigen Lebensstil.

Die deutschen Hilfswerke MISEREOR und Adveniat waren in die Vorbereitung der Bischofsversammlung maßgeblich miteingebunden. Die offiziellen Dokumente zur Amazonien-Synode mit allen Arbeitsthemen, übersetzt von MISEREOR, finden Sie hier:


Regensburger Amazonien-Höhepunkt
So, 24. November 2019

Kulturzentrum Leerer Beutel / Niedermünsterkirche

Ergebnisse und Hintergründe der Synode
frisch auf den Tisch

mit Synodenteilnehmer und MISEREOR-Chef Pirmin Spiegel und Misa Criolla

Einladungsflyer mit Programm

Für MISEREOR-Chef Pirmin Spiegel ist die Amazonien-Synode eine große Chance für die Kirche weltweit. Er hofft, „dass Kirche eine Vielfalt von Erscheinungsformen haben kann, ohne deswegen die Einheit aufzugeben. Was Umweltschutz und die Rechte der Indigenen anbelangt, müssen wir dringend neue Wege beschreiten, und zwar weltweit: weg von der Nutzung fossiler Brennstoffe, weg von der ausschließlich auf kurzfristigen Profit setzenden industriellen Ausbeutung von Rohstoffen. Ganzheitliche Ökologie erfordert einen radikalen Wandel und Respekt vor der Mutter Erde.“ ... mehr siehe Einladungsflyer mit Programm


Regionale Veranstaltungen im gesamten Bistum
rings um die Amazonien-Synode

Überblick
September - November 2019  
März - Juni 2019


Besondere Einzelveranstaltung:
Amazonische Spuren in Bayern. Neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie
Kurzfilm und Podium mit Perspektiven aus Kunst, Literatur, Gesellschaft und Religion

am So, 6. Oktober 2019, 17.30 Uhr in 93047 Regensburg, FilmGalerie im Leeren Beutel - mehr...  
am Mo, 7. Oktober 2019, 19.00 Uhr in 94315 Straubing, Paul-Theater in der Burggasse - mehr...


Regensburger Amazonien-Auftakt
Sa, 2. Februar 2019

Kulturzentrum Leerer Beutel

Frischer Wind aus dem Regenwald
für die Kirche in Europa

mit Arbeiterpriester Thomas Schmidt / Ffm und Combo

 

Kurzbericht zur Auftakt-Veranstaltung:
Mit einer Auftaktveranstaltung im Festsaal Leerer Beutel haben sich am Sa, 2. Feb 2019 ca. 50 Interessierte mit einem moderierten Impuls, Austausch im World-Café, Filmimpressionen, Musik und regional-fairer Verköstigung in die Kultur Amazoniens eingestimmt und die Brücke zu unserer Situation geschlagen. Für das Podiumsgespräch war Arbeiterpfarrer Thomas Schmidt aus Frankfurt a.M. unser Gast. Welche Hoffnungen setzt ein Arbeiterpriester, der von Montag – Freitag seine Schichten im Betrieb ableistet und sich am Wochenende seinen seelsorglichen Diensten widmet, auf die vatikanische Amazonien-Initiative? Pfarrer Thomas Schmidt aus Frankfurt am Main studierte in Brasilien und sprach mit uns über die Dynamik, die bereits in der Vorbereitungsphase der Synode in Europa entstanden ist. Er hat das Vorbereitungspapier zur Synode mitübersetzt.

Eingeladen sind alle, denen soziale Gerechtigkeit am Herzen liegt oder die sich bisher bereits in der EineWelt-Arbeit engagieren oder sich bei der ökologischen Wende einbringen wollen.

Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung finden Sie auch hier im pdf-Flyer.

Ort: Leerer Beutel, Bertoldstr. 9, 93047 Regensburg   | Kosten: 5,- €/Person
Kontakt: beate.eichinger@bistum-regensburg Tel. 0941/597-1650 oder -1605
Fachstelle Umwelt & ökosoziale Gerechtigkeit