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Bistum Regensburg Umwelt & ökosoziale Gerechtigkeit

Ökosoziale Gerechtigkeit Der Beitrag der Diözese Regensburg

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Grüner Gockel für die KLB Regensburg - Zertifizierung

Regensburg / Haus Werdenfels. Am Sonntag, 26.10.2025 gab es Grund zum Feiern bei der Diözesanversammlung der Katholischen Landvolkbewegung. Die Diözesanebene des Verbands wurde für ihr Umweltmanagement mit dem „Grünen Gockel“ ausgezeichnet. Bei der Verleihung des Zertifikats beglückwünschte Beate Eichinger, die Umweltbeauftragte des Bistums, die KLB zu diesem Erfolg und würdigte in ihrer Laudation das gezeigte Engagement.
Zahlreiche Delegierte hatten sich zur Versammlung in Haus Werdenfels eingefunden und die Vorsitzenden Christine Reitinger und Max Hastreiter freuten sich unter den Ehrengästen auch die Umweltbeauftragte des Bistums Beate Eichinger begrüßen zu können. Sie war mit einer besonderen Mission gekommen, hatte sie doch den „Grünen Gockel“ für die KLB-Diözesanebene im Gepäck, das Zertifikat für kirchliches Umweltmanagement. 

Weg zur Zertifizierung
Max Hastreiter und Elisabeth Gaßner fassten für das KLB-Umweltteam zusammen, was seit dem Start des Projekts 2022 passiert war. Die dafür gebildete Arbeitsgruppe formulierte unter der maßgeblichen Leitung des damaligen Geschäftsführers Klaus Hirn und Seelsorger Christian Liebenstein Schöpfungsleitlinien, die das Umwelthandeln des Verbands begründen. In langwieriger Kleinarbeit stellte man den Istzustand bei den geforderten Kennzahlen fest und setzte sich mit Verbesserungspotenzialen in der alltäglichen Arbeit auseinander. Im Herbst letzten Jahres ging es dann an die Zertifizierung und man musste feststellen, dass das eigentlich angedachte „EMAS“-Siegel finanziell nicht zu stemmen war. Deshalb fiel die Entscheidung für den „Grünen Gockel“, der nach annähernd gleichen Standards von kirchlicher Stelle vergeben wird. 

Würdigung der Umweltbeauftragten
Die Umweltbeauftragte Beate Eichinger hob in ihrer Laudatio die Pionierarbeit der KLB Regensburg hervor, die nun als erster Verband in der Diözese ein zertifiziertes Umweltmanagement hat. Die KLB Regensburg hat damit, so Beate Eichinger, eine Vorbildfunktion nicht nur für andere Verbände, sondern auch für das Bischöfliche Ordinariat. Die Rednerin betonte, dass kirchliches Umweltmanagement alle Bereiche pastoralen Handelns betrifft – Motivation und Bildung von Mitarbeitenden (Verkündigung), systematisches Handeln zugunsten Mensch und Natur (Diakonie), Vernetzung mit anderen Akteuren (Koinonia) und Förderung des Verantwortungsgefühls dem Schöpfer gegenüber (Liturgie). Sie wies darauf hin, dass das klare Bekenntnis zur Schöpfungsverantwortung ein nicht zu unterschätzendes Element sei um die Glaubwürdigkeit der Kirche zu fördern und vom Reden ins Tun zu kommen. 

Feier und Ausblick
Für den nun in Gang gesetzten Prozess des Umweltmanagements, das in den nächsten Jahren laufend geprüft und weiterentwickelt werden soll, wünschte Beate Eichinger der KLB Diözesanebene alles Gute und bot auch weiterhin Zusammenarbeit und Unterstützung an. Im Anschluss wurde mit einem Glas Sekt auf das freudige Ereignis angestoßen und als kleines Geschenk gab es für alle Anwesenden einen gebackenen grünen Gockel. Auch im Gottesdienst stellte KLB-Seelsorger Christian Liebenstein den Grünen Gockel ins Zentrum. 

Hintergrund zum Verband
Die Katholische Landvolkbewegung ist ein bundesweit arbeitende eine Bildungs- und Aktionsgemeinschaft. Sie setzt sich ein für ländliche Räume, eine bäuerliche Landwirtschaft, Landpastoral – auch in internationalen Partnerschaften. Bayernweit hat die KLB rund 12.000 Mitgliedsfamilien, in der Diözese Regensburg rund 2.800.