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Bistum Regensburg Umwelt & ökosoziale Gerechtigkeit

Ökosoziale Gerechtigkeit Der Beitrag der Diözese Regensburg

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800 Jahre Franz von Assisi - Vortragsangebote

800 Jahre Franz von Assisi (1181 – 1226): 
Sein radikal einfaches Leben inmitten der Natur – 
Spirituelle Impulse aus dem Sonnengesang und dem Leben des Naturschutzpatrons für heute

Franziskus ist untrennbar mit seinem berühmten Sonnengesang verbunden, jede Strophe ist einem anderen Naturelement gewidmet. Die Naturliebe des Hl. Franziskus bleibt nicht auf der Ebene des geschwisterlichen Netzwerks aller Kreaturen, er fragt tiefgründig danach, wie bzw. von wem dieses Netzwerk gehalten ist. Für ihn ist die Welt in all ihrer Schönheit nicht nur geschaffen, sondern durchsichtig auf den hin, der sie geschaffen hat. Gott wird nicht an der Welt vorbei gefunden, sondern durch sie.
Franz von Assisi ist DER Schutzpatron für die kirchlich-ökologische Bewegung. Sein Naturverständnis ist auch für uns heute Inspiration.

 

800 Jahre Franz von Assisi (1181 – 1226): 
Franziskus begegnet Sultan al-Kamil –
Impulse für den Interreligiösen Dialog heute

Mitten in der Zeit der Kreuzzüge reist Franz von Assisi 1219 zum ägyptischen Sultan al-Kamil und wird dort wohlwollend aufgenommen. Die beiden Männer begegnen einander auf Augenhöhe. Die gemeinsame Sehnsucht nach Frieden und die Erkenntnis, dass beide Religionen dem Wohl aller verpflichtet sind, überwiegt jeglichen Missionseifer. Auch wenn ihre Hoffnung auf Frieden nicht sofort erfüllt wurden, entsteht aus ihrer Begegnung gegenseitige Wertschätzung. In Franziskus‘ Spiritualität können wir muslimische Impulse entdecken wie z.B. den Lobpreis Gottes in vielen Namen. 
Diese historische Begegnung hat Papst Franziskus im Jahr 2019 gemeinsam mit Ahmad Al-Tayyeb, Großimam von Al-Azhar, mit der Unterzeichnung des gemeinsamen Dokuments „Über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“ aktualisiert. Wie gelingt uns heute ein ebenso respektvolles Miteinander – gegen alle Polarisierungen? 

Ansprechpartnerin: Beate Eichinger, Telefon 0941 / 597-1650