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Bistum Regensburg Umwelt & ökosoziale Gerechtigkeit

Ökosoziale Gerechtigkeit Der Beitrag der Diözese Regensburg

Umweltmanagement (KirUm)

Ausbildung zum/r Kirchlichen UmweltauditorIn (KirUm)

im Bistum Regensburg

Verantwortliche in Klöstern, Bildungshäusern und sozialen Einrichtungen der Caritas, KJF oder anderer kirchlicher Träger im Bistum Regensburg, haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter aus Pfarreien sowie sonstige Interessierte erwerben hier die Qualifikation zum/r „Kirchlichen UmweltauditorIn" und werden damit befähigt, in kirchlichen Einrichtungen oder Pfarreien die Einführung von Umweltmanagementsystemen zu begleiten bzw. selbst einzuführen.


Ökumenisches KirUm-Jahrestreffen 2019 für kirchliche Einrichtungen in Bayern

Am Donnerstag, 28. November 2019 fand das jährliche Treffen kirchlicher Einrichtungen mit oder auf dem Weg zu EMAS oder Grünem Gockel aus ganz Bayern statt. Domkapitular Thomas Pinzer und Fachstellenleiterin Beate Eichinger freuten sich, dieses Mal Gastgeber/in zu sein und organisierten den Austausch zwischen den 24 Teilnehmenden. Die Verantwortlichen für die ökologische Ausrichtung ihrer entsendenden Institution kamen aus verschiedenen kirchlichen Bildungshäusern, aus Ordinariatsverwaltungen, aus Diakonie und Caritas-Einrichtungen sowie aus drei besonders engagierten Pfarreien. Für fünf Teilnehmende (v.a. sitzende Reihe) aus dem Ausbildungskurs 2018/19 war es ein Wiedersehen nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses im Mai 2019.

Neben der ausführlichen Vorstellungsrunde und dem Austausch über praktische Anregungen untereinander gab es einen fachspezifischen Input zum Tagesthema "Biodiversität fördern - Potenziale in kirchlichen Einrichtungen". Der Referent Benjamin Schwarz stellte als Theologe, Pädagoge und Biologe das Anliegen der Artenvielfalt sehr anschaulich und fundiert dar.


Dritter KirUm-Ausbildungskurs
November 2018 - Mai 2019

Dieser fünfteilige Ausbildungskurs wird im Bistum Regensburg unter der Leitung von Beate Eichinger durchgeführt, mit inhaltlichen Inputs von verschiedenen FachreferentInnen.

Im Laufe des Kurse werden die Teilnehmenden in das sogenannte "Grüne Buch" mit den einzelnen Handlungsfeldern eingeführt. Kirchliches Umweltmanagement bedeutet, alle Wirtschaftsbereiche vom Gebäudezustand über Energieverbrauch, Nutzungsverhalten, Beschaffungswesen bis zur schöpfungsethischen Ausrichtung zu überprüfen und ökologisches Verbesserungspotenzial zu sichten. Ein systematischer Plan zur schrittweisen Optimierung führt schließlich zur Zertifizierung als schöpfungsfreundliche Einrichtung nach den Richtlinien der europaweiten EMAS-Verordnung.

Den Ablauf der 5 Module mit den Kursinhalten finden Sie hier.

KirUm-Kurs 2018/19: pdf-Flyer mit Ausschreibung, Konditionen etc.

Teilnehmende KirUm-Kurs 2018/2019

Zehn verschiedene kirchliche Einrichtungen aus ganz Bayern schickten Verantwortliche zum Ausbildungskurs "Kirchliches Umweltmanagement", der von November 2018 bis Mai 2019 unter der Leitung der Umweltbeauftragten des Bistums Regensburg in kirchlichen Häusern im Bistum Regensburg (Kloster Ensdorf, Haus Johannisthal, Kath. Akademie Regensburg, Haus Hermannsberg) und in Haus Habsberg / Bistum Eichstätt stattfand. In 22 Lehreinheiten, verteilt auf sieben Kurstage, vertiefte die Kursgruppe ihre Kenntnisse in den Kernbereichen Energiesparen bei Stromverbrauch und Heizung, Mobilität, ökofairen Einkauf, Nutzerverhalten und spiritueller Motivation. Sie wurden in das sog. "Grüne Buch" eingeführt, in dem die Checklisten und Herangehensweisen für eine systematische Erstellung der Ökobilanz zusammengefasst sind. Mit Hilfe dieses Überblicks kann der ökologische Fußabdruck ihres Klosters, Bildungshauses, Hilfswerks oder auch der von zwei Vorzeige-Pfarreien kontinuierlich verbessert werden. Jedes Kursmodul wurde von einer Praxiseinheit ergänzt, z.B. Besichtigung einer Hackschnitzelanlage oder Vorführung verschiedener Reinigungsmittel.

Am Ende des zweitägigen Abschluss-Moduls stand als Lernzielkontrolle ein Kolloquium, das alle Teilnehmenden bestanden. Sie erhielten im Rahmen einer Dankandacht das Zertifikat zum/zur kirchlichen Umweltauditor/in. Dieses muss durch jährliche Auffrischungstreffen immer wieder neu bestätigt werden. Die Absolvent/innen sind mit dieser Ausbildung befähigt, Umweltmanagement in ihren eigenen Einrichtungen einzuführen und auch in anderen Einrichtungen zu begleiten. Das Ziel ist, nach einer externen Begutachtung durch einen akkreditierten Zertifizierer das europaweit anerkannte Gütesiegel EMAS zu erlangen.

Die Qualifizierung ist ein Baustein im bistumsweit angelaufenen Klimaschutzprojekt, das von möglichst vielen Einrichtungen mitgetragen werden soll – von den Pfarreien über die kirchlichen Bildungshäuser und Klöster bis hin zu den Verwaltungseinheiten auf Diözesanebene. So hoffen die fünf Absolvent*innen aus dem Bistum Regenburg gemeinsam mit der Umweltbeauftragten auf viele Interessierte für weitere Kurse, damit wirklich ein bistumsweites Netzwerk entsteht. Im Rahmen des Klimaschutzprojektes wird die Umweltbeauftragte Beate Eichinger ab 2020 regelmäßig diesen Ausbildungskurs für Verantwortliche in Pfarreien und anderen kirchlichen Einrichtungen anbieten. Bitte melden Sie sich gerne unter: umweltbeauftragte(at)bistum-regensburg.de

Die Träger dieser Fortbildungen sind die Bayerischen Umweltbeauftragten in den Diözesen sowie die Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement der Evang.-Luth. Landeskirche Bayern als Mitglieder des deutschlandweiten KirUm-Netzwerks.

Teilnehmende KirUm-Kurs 2013/2014

Teilnehmende des KirUm-Kurses 2013/2014 aus den Bistümern Regensburg und Eichstätt,
beim Modul 3 im Kloster Strahlfeld.

Teilnehmende KirUm-Pilotkurs 2011/2012

Teilnehmende des KirUm-Pilotkurses 2011/2012 aus Caritas- und KJF-Einrichtungen im Bistum Regensburg,
beim Modul 1 in Haus Hermannsberg.

Überblicksreferat von Jutta M. Betz zum Thema
"Sparmöglichkeiten bei Energie und Wasser" (pdf)