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Bistum Regensburg Umwelt & ökosoziale Gerechtigkeit

Ökosoziale Gerechtigkeit Der Beitrag der Diözese Regensburg

Klimafonds der Diözese Regensburg

Mitmachen beim Klimaschutzprojekt

Um nachhaltige Projekte in den Pfarrein zu fördern und die CO2 Emissionen der Diözese Regensburg bis 2030 um 50% zu reduzieren wurde ein zweckgebundener Klimafonds für die Haushaltsjahre 2020-2022 über € 1 Mio errichtet.

Das Förderpaket 1 für Pfarreien bildet den Auftakt. Die verschiedenen Förderbausteine des Förderpakets 1 werden aus dem diözesanen Klimafonds finanziert und sollen dabei helfen, die Klimaziele des Bistums zu erreichen.


Tarifwechsel zu echtem Ökostrom

Aktuell gibt es zwei kirchliche Rahmenverträge: mit Naturstrom und mit E.ON (siehe Ökostrombrief an die Pfarreien)

Die Empfehlung des Bistums: Im Rahmen des diözesanen Klimaschutzkonzeptes treten ab 01.01.2021 alle von der Bischöflichen Administration verwalteten Rechtsträger und die Schulstiftung der Diözese Regensburg dem Rahmenvertrag mit der Naturstrom XL GmbH bei und beziehen somit echten Ökostrom (mit dem Grüner-Strom-Label [GSL] zertifiziert). Die Leitung des diözesanen Klimaschutzprojektes erhofft sich, dass die Kirchenstiftungen möglichst flächendeckend diesem Vorbild folgen und die günstigen Konditionen aus dem bayernweiten Rahmenvertrag nutzen. Alle kirchlichen Einrichtungen und Pfarreien können so einen besonderen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Marktkonforme, faire Gleitpreisregelung bei beiden Rahmenvertragspartnern
  • günstigeres Dienstleistungsentgelt beim netto Arbeitspreis bei Naturstrom (0.99ct) als bei E.ON (1,24ct.)
  • Im Gegensatz zu E.ON liefert Naturstrom weiterhin Heizstrom
  • Echter GSL Ökostrom (darunter fällt E.ON nicht)
  • Zusätzlicher Anreiz: Im Falle von Mehrkosten werden bis zu 500€ für das erste Umstellungsjahr rückerstattet
  • Verzicht auf Grundgebühren (Ausnahme: E.ON bei RLM - Anlagen)

Um das Tarifangebot zu erhalten schicken Sie einfach dieses Interessentenformular an Naturstrom!


Ab 1. September 2020: Förderpaket 1

Jetzt von nachhaltigen Zuschüssen profitieren!

Aktuell können die Pfarreien aus 5 Förderbausteinen wählen, die über den Klimafonds der Diözese Regensburg finanziert werden.

Förderbaustein 1: Energieberatung durch die Energieagentur Regensburg e.V.

  • Gebäudebegehung und -bericht mit Zustandserfassung und Maßnahmenempfehlungen
  • Maximal 3 Gebäude pro Kirchenstiftung
  • Fördersatz 100%

Förderbaustein 2: Photovoltaikprüfung

  • Detaillierte Photovoltaik-Simulation und Wirtschaftlichkeitsprognose
  • Nur in Kombination mit Förderbaustein 1
  • Die Maßnahme darf nicht Teil einer geplanten oder genehmigten Baumaßnahme sein
  • Fördersatz 100%

Förderbaustein 3: Ausbildungskurs "Kirchliche Umweltauditor/in" ab März 2021

  • Fünfteilige Weiterbildung unter der Leitung von Beate Eichinger mit Input von FachreferentInnen und Praxiseinheiten zu den Themen Energie, Mobilität, Beschaffung etc.
  • Befähigung zur Einführung eines zertifizierten Umweltmanagementsystems in den Pfarreien
  • Fördersatz 100% (ca.350€/Platz)
  • Maximale Teilnehmeranzahl: 16

Förderbaustein 4: Lichttechnische Maßnahmen

  • Beleuchtungsoptimierung (z.B. austauschbare LED-Lampen, Bewegungsmelder etc.)
  • Die Maßnahme darf nicht Teil einer geplanten oder genehmigten Baumaßnahme sein
  • Fördersatz 50% (max. 2000€) nach Vorlage der Rechnung

Förderbaustein 5: Tarifwechsel auf Ökostrom

  • Tarifwechsel zu einem GSL zertifizierten Ökostromanbieter (z.B. günstiger kirchlicher Rahmenvertrag mit Naturstrom)
  • Mehrkostenerstattung bis zu 500€ nach Einreichung der Jahresabrechnungen

Interessiert? Um die Förderbausteine zu beantragen, reicht eine formlose E-Mail an klimaschutz(at)bistum-regensburg.de


Unterlagen zur Datenerhebung 2019

In einem ersten Projekt-Abschnitt wurden die bisherigen Verbräuche und Gewohnheiten in den drei Handlungsfeldern Gebäude/Energie, Mobilität und Beschaffung erfasst. Seit Anfang Februar 2019 waren die Bistumsangehörigen mit Hilfe eines breit gestreuten Informations- und Motivationsflyers und bei diversen Gremien und Schulungen über den Projektstart informiert worden. Mit Hilfe der hier einsehbaren Umfrage- und Erfassungsbögen wurde von März - Juli 2019 eine solide Datenbasis erhoben, die Projektgruppe dankt den Pfarreien, Einrichtungen und dem hauptamtlichen Personal sehr herzlich für die rege Teilnahme.

Arbeitsphase Juli - Dezember 2019

Aus dem ermittelten Ist-Bestand der Verbräuche werden seit Juli 2019 verschiedene Einsparpotenziale identifiziert, erforderliche Maßnahmen abgestimmt, finanzielle Fördermöglichkeiten ausfindig gemacht und Einsparziele festgelegt. Bis Mitte Dezember wird das Gesamtkonzept dem Bundesumweltministerium zur Genehmigung vorgelegt. Nach der Bewilligung soll ab Mitte 2020 die Umsetzungsphase starten.

Was hat die einzelne Pfarrei, die Einrichtung, das Bildungshaus, der/die einzelne Mitarbeiter/in vom Mitmachen?

  • Ökologisch sinnvolle Einsparmaßnahmen reduzieren oft nicht nur Umweltschäden, sondern auch ganz konkrete Betriebskosten.
  • CO2-Reduktion ist eine notwendige Investition in die Zukunft, ein Beitrag zur Generationengerechtigkeit.
  • Wenn wir als Teil der Kirche unsere Schöpfungsverantwortung im eigenen Gestaltungsraum umsetzen, werden wir auch gesamtgesellschaftlich ernst genommen.
  • Für die Ökologisierung unseres kirchlichen Lebens können wir neue, der Kirche entfremdete Menschen, (wieder)gewinnen.
  • Nachhaltiges Wirtschaften entspricht dem Aufruf von Papst Franziskus (nicht nur in Laudato sí) und ist Wesensbestandteil glaubwürdigen Christseins.